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Rüdiger Eichholtz kümmert sich in Neukirchen-Vluyn um die kultur
Foto: POTTGIESSER

NRZ, 2. März 2018, Neukirchen-Vluyn

Neue Orte für die Kultur entdecken
Rüdiger Eichholtz ist der neue Beauftragte der Stadt für die freie und offene Kulturarbei


Neukirchen-Vluyn. Die Stadt hat einen neuen Beauftragten für die freie und offene Kulturarbeit: Rüdiger Eichholtz folgt auf Ulrike Reichelt, die ins Amt für Wirtschaftsförderung wechselte. Eichholtz kennt sich freilich in Neukirchen-Vluyn aus, da er hier bereits als Kulturschaffender unterwegs gewesen ist.

Die Stadt hat einen neuen Beauftragten für die freie und offene Kulturarbeit: Rüdiger Eichholtz folgt auf Ulrike Reichelt, die ins Amt für Wirtschaftsförderung wechselte. Eichholtz kennt sich freilich in Neukirchen-Vluyn aus, da er hier bereits als Kulturschaffender unterwegs gewesen ist.

So hat der 52-Jährige im vergangenen Jahr die Aktion „Stadt, Land, Fluss, Kultur“ mit auf die Beine gestellt, bei dem die Zeit der Schmieden im Dorf Neukirchen wieder auflebte und nicht nur der Moerser Improviser Dennis Renken spielte, sondern auch der „Sound“ der Schmieden zu hören war. Eichholtz kann sich vergleichbare Aufführungen für die Zukunft vorstellen an Orten, die es noch zu entdecken gelte – beispielsweise in leer stehenden Ladenlokalen, in Kirchen, in Unternehmen.

Die Schulen und Jugendzentren der Stadt hat Rüdiger Eichholtz bereits angeschrieben. Einerseits um sich vorzustellen. Andererseits weist er auch gleich darauf hin, dass es beim Vluyner Mai und beim Erntedankfest tagsüber wieder Bühnen zu bespielen gilt. Die Veranstalter legen Wert darauf, dass der Neukirchen-Vluyner Nachwuchs dort eine Chance zur Präsentation bekommt, und Eichholtz koordiniert das. Dasselbe gilt für die „Kulturstrolche“. Ziel der Reihe ist es, Grundschulkinder mit Kunst in Verbindung zu bringen. Dazu gehören beispielsweise das Lesefest, Besuche von Kinderbuchautoren oder Ausflüge ins Duisburger Lehmbruck-Museum.

Gesichert sind zudem zwei Aufführungen der alle zwei Jahre stattfindenden Muziekbiennale Niederrhein im September in Neukirchen-Vluyn. Rüdiger Eichholtz schätzt an der Biennale besonders, dass sie sich nicht auf einen Ort beschränkt, sondern dazu beiträgt, die Region kulturell zu vernetzen und neue Orte für Kultur zu entwickeln und bekannt zu machen.

Genau dieses Ziel verfolgt Eichholtz auch mit dem neuen Verein Kulturprojekte am Niederrhein, der beispielsweise einer Gruppe nicht nur einen Auftritt, sondern mehrere in der Region ermöglichen soll. Davon werde selbstverständlich auch Neukirchen-Vluyn profitieren.

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